Aruba – Eine glückliche Insel

Weiße Traumstrände so weit das Auge reicht und als Gegensatz dazu bizarr wirkende Felsformationen: Aruba, die kleinste und westlichste der drei ABC-Inseln, bietet Reisenden eine wahre Bilderbuchlandschaft.
Auf der Insel leben zur Zeit gut 100.000 Menschen aus rund 80 verschiedenen Nationen. Menschen aus der ganzen Welt fühlen sich vom tropisch-maritimen Klima und dem hohen Lebensstandard auf Aruba angezogen. Nicht unbegründet lautet der Wahlspruch Arubas ins Deutsche übersetzt „Eine glückliche Insel“.


Den rund 1,5 Millionen Touristen die Aruba jährlich besuchen, stehen während ihres Aufenthalts zahlreiche Aktivitäten zur Auswahl. Neben dem klassischen Strandurlaub, inklusive Surfen und Tauchen, ist die rund 180 Quadratkilometer große Insel bei Paaren vor allem als Ziel für  Flitterwochen oder romantische Hochzeiten am Strand beliebt.

Romantikern gefällt auch der herzförmige Eingang der Huliba Höhle, der in den sogenannten „Tunnel der Liebe“ führt. Die Huliba-Grotte ist eine der vielen kleineren Höhlen, die an der felsigen Nord-Ostküste Arubas gelegen sind. Bei geführten Touren erfahren Touristen Interessantes über die Vergangenheit der Insel und entdecken so manche mystische Felsmalerei aus den Zeiten der Arawak-Indianer.

An der Nordküste liegt auch die Bushiribana Goldmine, von der heute nur noch Ruinen übrig geblieben sind. Vom Beginn des 19. Jahrhunderts bis zum Anfang des 20. Jahrhunderts wurden auf Aruba insgesamt etwa 1,5 Millionen Kilo Gold abgebaut. Besucher können dort auf den Spuren der Goldgräber wandern.

Je nach persönlichen Vorlieben und Größe des Geldbeutels können Urlauber auf Aruba zwischen ganz verschiedenen Unterkünften wählen. Vom luxuriösen Hotel mit allem erdenklichen Komfort direkt am kilometerlangen Sandstrand bis hin zum Apartment für Selbstversorger, um die Insel auf eigene Faust zu erkunden – die Karibikinsel lässt keine Wünsche offen.
Mietwagen und mehrere kleine Supermärkte erleichtern es dem Individualtouristen Aruba allein und nach eigenem Zeitplan zu entdecken.


Wer sich nach einem entspannten Tag am Strand ins Nachtleben stürzen möchte, hat die Wahl zwischen vielen Bars und Clubs, die die Gäste mit typischen lateinamerikanischen Rhythmen auf die Tanzflächen locken. Aruba ist auch für seine Casinos bekannt. Der karibische Stud Poker  fand hier seinen Anfang und noch heute werden regelmäßig professionelle Poker-Turniere auf der  Insel veranstaltet.

Die Durchschnittstemperatur liegt bei rund 27 Grad, Niederschlag gibt es kaum, nur rund 510 mm fallen im Jahr. Falls der Himmel doch mal bewölkt ist, bietet zum Beispiel eine Einkaufstour in der Hauptstadt Oranjestad Abwechslung zum Strandbesuch. Vorbei am Yachthafen und dem schönen Wilhelminenpark werden Schnäppchenjäger in den vielen kleinen Straßen der Hauptstadt so manche Trophäe ergattern können. Bezahlt wird auf Aruba mit Florin, der Währung die 1986 den Antillen-Gulden ablöste. Ein Aruba-Florin entspricht zur Zeit rund 45 Euro-Cent.

Im Zentrum Oranjestads finden Touristen zudem mehrere große Shopping-Malls, die zum Teil auch nachts für unterschiedliche Events geöffnet sind. Wer auf der Suche nach günstigen Souvenirs, arubanischen Handarbeiten oder typischen karibischen Produkten ist, wird hingegen auf dem Flohmarkt am L.G. Smith Boulevard in der Nähe des Container-Hafens fündig.

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